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Phexkin

Alter: 30 Anmeldungsdatum: 05.09.2006 Beiträge: 540 Wohnort: Goslar
Band(s):
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Verfasst am: 14.01.2007 13:25 Titel: Was sollte ein Sänger o. Sängerin können |
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Mich würde mal eure Meinung dazu intressieren, was ein Sänger oder eine Sängerin können sollte, oder besser gesagt, welche Faktoren spielen eine große Rolle um das Publikum in den Bann zu ziehen.
Jeder hat ja schließlich eine ganz andere Sichtweise darüber.
Also, legt bitte mal los.  _________________ There's something out there waiting for us... and it ain't no man. |
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Olaf
Anmeldungsdatum: 01.11.2005 Beiträge: 1114
Band(s): Stone of Fal
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Verfasst am: 14.01.2007 13:56 Titel: |
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Was ein "Musiker" "können" "sollte", hängt ganz davon ab, was Du von ihm erwartest. Um bei den Sängern/innen zu bleiben:
Für mich das Wichtigste bei der Stimme ist, dass Sie Charkter und Charisma hat. Sie muß etwas Eigenes haben, was einen irgendwie in den Bann zieht.
ZB Chris Cornell singt manchmal über seinen eigentlichen Stimmumfang hinaus, aber unter anderem macht das seinen Gesang aus.
Nichtsdetotrotz ist es meiner Meinung nach wichtig für den Gesang, dass er/sie weis, wie seine Stimme einsetzbar ist. Der Sänger muß zu seiner Musik stehen. Erst dadurch, dass er fühlt was er singt, kann die Stimme Charakter bekommen. Es gibt tausende von CoverBand Sägern, die auch astrein singen können, aber es nicht schaffen an das Original zu reichen, weil sie mit dem Song eigentlich nichts anfangen können.
Aber das ist nur die eine Seite.
Es gibt auch die Sänger/innen, die eigentlich mehr die Showleute sind. Der Gesang an sich geht mehr in den Hintergrund, weil er/sie es versteht mit dem Publikum zu kommunizieren. Und die Leute mitreißt. Oder sie einfah hervorragend unterhält. M.M. nach sollte ein guter Sänger auch etwas von einem guten Frontmann haben.
Als Musiker legt man auf der Bühen immer einen kleinen Seelen-Strip" hin. Für den Gesang gilt das doppelt. Und je ehrlicher der Sänger rüberkommt, umso mehr spricht er mich an.
Also:
Eigenständikeit, stimmliches Können, Ehrlichkeit mit dem Mut sich dem Publikum zu stellen und dem unendliche Spaß an der Sache machen einen guten Sänger / eine gute Sängerin aus. |
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andi

Alter: 40 Anmeldungsdatum: 05.01.2006 Beiträge: 487 Wohnort: Goslar
Band(s): Heavy Traffic
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Verfasst am: 14.01.2007 14:44 Titel: |
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Hi,
| Olaf hat Folgendes geschrieben: |
Also:
Eigenständikeit, stimmliches Können, Ehrlichkeit mit dem Mut sich dem Publikum zu stellen und dem unendliche Spaß an der Sache machen einen guten Sänger / eine gute Sängerin aus. |
dem ist eigentlich fast gar nichts mehr hinzuzufügen. Ein paar Sachen fallen mir aber noch ein:
- Wie soll ich auf das Publikum eingehen, wenn ich auf eine Textmappe schaue? Textsicherheit wäre also schonmal wünschenswert.
- Wer kennt das nicht: Der Sänger/die Sängerin ruft "Ich hör mich nicht, ich brauch mehr Monitor, so kann ich nicht arbeiten!". Aber: Warum sind die Forntleute auch meistens diejenigen in der Band, die das geringste technische Interesse zeigen und sich gern an die fertig verkabelte Anlage stellen? Eine eigene Monitor(In Ear) bzw. Gesangsanlage hat ja wohl kaum ein Sänger, oder?
Etwas überspitzt vielleicht und auch evtl. etwas an der Intention des Thread-Initiators vorbei, aber so sind halt meine Erfahrungen.
Gruß,
Andreas |
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trullala

Alter: 37 Anmeldungsdatum: 28.07.2005 Beiträge: 1127 Wohnort: innen Harz drinne
Band(s): Spectrodize Voice2Bass
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Verfasst am: 14.01.2007 20:49 Titel: |
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Ein guter Sänger sollte neben den bereits erwähnten Features eine variable Stimme haben und mit verschiedenen Musikstilen klarkommen. Das erreicht man für gewöhnlich nur durch jahrelanges beharrliches Üben - wie bei den meisten anderen Dingen auch macht hier erst die Übung den Meister. Natürlich hat jede/r Sänger/in von Natur aus eine eigene unverwechselbare Stimmfärbung und kommt mit bestimmten Tonlagen und Stilen besser klar als mit anderen, aber ebenso wie verschiedene Gesangstechniken sind auch gewisse "Stimmcharaktäre" trainierbar.
Ich persönlich wäre mit mir selbst nicht zufrieden, wenn ich wüßte, daß ich bestimmte Sachen im Bereich der U-Musik einfach nicht hinbekomme. Wenn ich irgendwo einen Song im Radio o.ä. aufschnappe, den nachträllere und feststelle, daß ich zB einen hohen oder tiefen Ton oder komplizierte Tonfolgen nicht sauber hinkriege, übe ich normalerweise für mich selbst so lange, bis es einwandfrei klappt. Man sollte immer versuchen, sich einen gesunden Ehrgeiz zu bewahren und seine Stimme weiter zu entwickeln; schon so kleine Übungseinheiten wie eben beschrieben können da überaus effektiv sein. Eine Stimme braucht generell regelmäßiges Training, sonst rostet sie regelrecht ein, wie ich aus Erfahrung weiß. Und wie könnte ich mich selbst als guten Sänger bezeichnen, wenn ich ausschließlich die Rockröhre oder das Schmusekätzchen im Repertoire habe? Auch wenn ich etwa Whitney Houston persönlich doof finde, reizen mich ihre akrobatischen stimmlichen Schlenkereien so nach dem Motto "Das will ich jetzt auch können!"
Richtig qualvoll zu üben sind zB die Gesangslinien von The Darkness. Justin Hawkins ist ein phänomenaler Sänger mit einem unglaublichen Stimmumfang, und ich für meinen Teil breche mir so richtig einen ab, wenn ich mich ernsthaft an einigen seiner vocal lines versuche! Aber: No pain, no gain... _________________ "Ein mitreißender, wilder Wahnsinn braute sich zusammen, Geschrei und Gebrüll im Takt mit der hämmernden Musik, heftiges Schnauben und rasende Tollerei."
E. Annie Proulx, Schiffsmeldungen |
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Matteff

Alter: 27 Anmeldungsdatum: 07.12.2005 Beiträge: 1913
Band(s): Steel Protector Salute to...THE EAGLES... Tilly B.lues Aus Der Gegend con aglio Cast In Silence die fabulöse allstar GRATIS Band Flaming Row Kriätschk-Tulla TAKE FIVE
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Verfasst am: 14.01.2007 23:20 Titel: |
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| andi hat Folgendes geschrieben: | Hi,
| Olaf hat Folgendes geschrieben: |
Also:
Eigenständikeit, stimmliches Können, Ehrlichkeit mit dem Mut sich dem Publikum zu stellen und dem unendliche Spaß an der Sache machen einen guten Sänger / eine gute Sängerin aus. |
dem ist eigentlich fast gar nichts mehr hinzuzufügen. Ein paar Sachen fallen mir aber noch ein:
- Wie soll ich auf das Publikum eingehen, wenn ich auf eine Textmappe schaue? Textsicherheit wäre also schonmal wünschenswert.
- Wer kennt das nicht: Der Sänger/die Sängerin ruft "Ich hör mich nicht, ich brauch mehr Monitor, so kann ich nicht arbeiten!". Aber: Warum sind die Forntleute auch meistens diejenigen in der Band, die das geringste technische Interesse zeigen und sich gern an die fertig verkabelte Anlage stellen? Eine eigene Monitor(In Ear) bzw. Gesangsanlage hat ja wohl kaum ein Sänger, oder?
Etwas überspitzt vielleicht und auch evtl. etwas an der Intention des Thread-Initiators vorbei, aber so sind halt meine Erfahrungen.
Gruß,
Andreas |
Andi, ich liebe Dich! Du sprichst mir aus der Seele!
Sänger, die meckern, wenn sie sich ein Mikrofon für 100€ kaufen müssen. Geschweige erst wie teuer Gesangsanlagen sind. 500€!!! Meine Fresse, wie teuer!
Ein Gitarrist oder ein Schlagzeuger muss 2500 Euro ausgeben um ne vernünftige Gitarre+ Amp+Box+Kabelage... etc.. ausgeben.
Natürlich gibts das auch für weniger.
Aber spät. dann beshcwert sich der/die Sänger über nen schlechten Sound!
Ne gaaanz furchtbare Konsortenversammlung!
Meiner Meinung nach sollte jeder Sänger ein gutes Mic, ne Gesangsanlage (incl. Boxen) besitzen!
Das ist nicht zu viel verlangt! _________________ Mucke, Tontechnik, Frauen  |
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lowtec
Alter: 35 Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 899 Wohnort: D-Land
Band(s): Frog Department
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Verfasst am: 14.01.2007 23:37 Titel: |
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*Unterschreib* _________________ Die Bass ist der Sex von von die Musik......(aus "wie die Karnickel") |
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trullala

Alter: 37 Anmeldungsdatum: 28.07.2005 Beiträge: 1127 Wohnort: innen Harz drinne
Band(s): Spectrodize Voice2Bass
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Verfasst am: 15.01.2007 13:39 Titel: |
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Prinzipiell hast du recht, Martin, aber du kannst nicht alle Sänger/innen über einen Kamm scheren. Ich für meinen Teil stelle mich auf gar keinen Fall einfach auf die Bühne und beschwere mich großkotzig über den ach so schlechten Sound! Wenn ich aber der Meinung bin, der Mixer kann mit ein paar simplen Einstellungen einen besseren Gesangssound über Monitor erzeugen, dann bitte ich ihn in aller Freundlichkeit darum, und alle sind zufrieden. Sollte die Anlage als solche schlecht sein, muß ich eben das Beste daraus machen und habe ansonsten Pech gehabt.
Natürlich haben nicht alle Sänger ein solches Glück wie ich und können im Ü-Raum auf eine vorhandene Anlage zurückgreifen, für die sie selbst keinen Cent bezahlt haben. Ein eigenes Mikro ist sicherlich für die meisten auch drin, aber bei einer vernünftigen Gesangsanlage müßte ich einfach passen - und das liegt NICHT daran, daß ich mein Geld lieber für andere Sachen wie das neueste und feinste Handy, Klamotten, Laptop, MP3-Player etc. rauswerfe!!! Ganz sicher aber jammere ich nicht rum, wenn mir die Anlage quasi umsonst auf dem Silbertablett serviert wird - da sollte man schon dankbar sein und bescheiden bleiben.
Also bitte nicht zu sehr verallgemeinern. Sänger sind nicht allesamt und automatisch ignorante A***löcher, nur weil sie keine eigene Anlage und ein relativ geringes technisches Interesse vorzuweisen haben.  |
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Phexkin

Alter: 30 Anmeldungsdatum: 05.09.2006 Beiträge: 540 Wohnort: Goslar
Band(s):
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Verfasst am: 15.01.2007 19:31 Titel: |
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Wirklich sehr intressante Meinungen von Euch, wo ich Euch auch auf alle Fälle zustimme.
Der Beitrag, wo es um das Thema Gesanganlage geht, finde ich sehr gut und hat mich auch zum nachdenken angeregt.
Hatte ja auch halt das Glück, das eine Gesangsanlage im Proberaum schon vorhanden war.
Jetzt, mit neuer Sichtsweise, denke ich schon drüber nach mir eine zuzulegen die auch bessere Leistung hat.
Die Übungsmethode von dir trullala, mit dem nachsingen von schwierigen Text/Passagen von andern Sängern/in find ich auch sehr gut.
Mit dieser Übungsmethode macht es sehr viel Spaß und man kann echt recht schnell gute Entwicklungsprozesse erzielen.  _________________ There's something out there waiting for us... and it ain't no man. |
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andi

Alter: 40 Anmeldungsdatum: 05.01.2006 Beiträge: 487 Wohnort: Goslar
Band(s): Heavy Traffic
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Verfasst am: 15.01.2007 20:50 Titel: |
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Hi,
| trullala hat Folgendes geschrieben: | Sänger sind nicht allesamt und automatisch ignorante A***löcher, nur weil sie keine eigene Anlage und ein relativ geringes technisches Interesse vorzuweisen haben.  |
das hat ja mit A***loch sein gar nicht so viel zu tun, aber ehrlich gesagt bestätigt dein Beitrag ein wenig die Haltung, die ich bislang bei fast allen SängerInnen beobachtet habe .
Als Gitarrist bin ich natürlich in Sachen Gear Akquise sowieso anders gepolt , aber stell dir mal vor, euer Traumschlagzeuger (ihr sucht doch noch, oder?) steht demnächst in eurem Proberaum, stellt sich dann hin und sagt:
"Ok, ich mache mit. Ich kann mir zehn paar Sticks leisten, für ein Schlagzeug reicht es aber nicht...!"
Komisch, oder?
Gruß,
Andi |
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trullala

Alter: 37 Anmeldungsdatum: 28.07.2005 Beiträge: 1127 Wohnort: innen Harz drinne
Band(s): Spectrodize Voice2Bass
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Verfasst am: 15.01.2007 22:06 Titel: |
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Na ja, ich weiß nicht... Wenn man deinen Beitrag Glauben schenken darf - ich zitiere hier nochmal - ...
| Zitat: | | Wer kennt das nicht: Der Sänger/die Sängerin ruft "Ich hör mich nicht, ich brauch mehr Monitor, so kann ich nicht arbeiten!". Aber: Warum sind die Forntleute auch meistens diejenigen in der Band, die das geringste technische Interesse zeigen und sich gern an die fertig verkabelte Anlage stellen? Eine eigene Monitor(In Ear) bzw. Gesangsanlage hat ja wohl kaum ein Sänger, oder? |
... dann stehen Sänger/innen im allgemeinen wie verwöhnte, nörgelnde, hilflose Kleinkinder vor ihren (geliehenen) Mikros und Monitoren und plärren über den schlechten Sound, an dem sowieso immer die anderen Schuld sind. Klingt für mich dann schon so, als wären das in dieser Hinsicht lauter arrogante Kotzbrocken, die nicht in der Lage oder schlichtweg zu bequem/zu blöd sind, um selber für geeignetes Equipment zu sorgen und damit dann auch entsprechend umzugehen. Sicherlich kann man es so sehen, und sicherlich gibt es tatsächlich solche ätzenden Zeitgenossen - aber nur mal so als Beispiel (ich weiß, ich wiederhole mich): Auch ich besitze weder InEar-Monitoring noch eine eigene Anlage und verhalte mich trotzdem nicht so banane! Und ich bin auch kein schlechterer Mensch oder Sänger, nur weil ich seit Jahren über Klausens Anlage singe, einfach weil sie bereits da war... Wäre das Teil nicht vorhanden und hätte man mich unter der Voraussetzung engagiert, was Eigenes mitzubringen, müßte ich mich wohl an die Straße stellen, denn anders würde ich die Kohle dafür wohl nicht zusammenkriegen. Ich nehme an, das läßt du aus deiner Sichtweise heraus nicht gelten, aber so isses nun mal.
Daß Sänger häufig ein eher geringes technisches Interesse (besonders im Vergleich zu ihren instrumentenbestückten Bandkollegen) haben, rührt wahrscheinlich daher, daß sie sich im Regelfall "nur" mit ihrem quasi hauseigenen "Instrument" Stimme beschäftigen müssen und nicht mit den technischen Raffinessen von zB Gitarre oder Bass sowie den dazugehörigen, unerläßlichen Endstufen, Effektgeräten, Amps und und und. Mag sein, daß da dringend mal ein Umdenken stattfinden müßte und auch die Sänger ihre Stimme weitaus mehr als Instrument begreifen und demnach für entsprechendes "Beiwerk" sorgen sollten... Aber das wird aus o.g. Gründen wohl eher die Ausnahme bleiben.
Obwohl deine Aussage durchaus einen wahren Kern enthält, finde ich es schon reichlich polarisierend - um nicht zu sagen unfair -, Sänger/innen wie in deinem oben zitierten Beitrag als technikdebile Knallis mit schlechtem Benehmen bzw. Starallüren darzustellen. Du mußt das Ganze mal aus den Augen dieser hier thematisierten Individuen betrachten - und nicht aus Gitarristensicht! Ich denke nämlich, das sind unter Umständen 2 ganz verschiedene Schuhe...
Und was dein Beispiel mit dem Drummer angeht - spontan würde ich dir recht geben, daß ein solcher Fall komisch wäre; allerdings finde ich immer noch, daß Sänger und Drummer nicht in dieselbe Tüte passen, ebenso wie Sänger und Gitarristen. Aber ich verstehe, was du meinst!
Also, viel Blabla, aber nochmal die Bitte: Nicht so polarisierend sein. _________________ "Ein mitreißender, wilder Wahnsinn braute sich zusammen, Geschrei und Gebrüll im Takt mit der hämmernden Musik, heftiges Schnauben und rasende Tollerei."
E. Annie Proulx, Schiffsmeldungen |
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lowtec
Alter: 35 Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 899 Wohnort: D-Land
Band(s): Frog Department
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Verfasst am: 15.01.2007 22:20 Titel: |
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was nicht heißen soll das ein gutes Mic und ne tolle Anlage auch eine(n) gute(n) Sänger(in) macht....
Genauso ist´s natürlich mit allen Instrumenten....Übung macht den Meister....
...was auch hilft ist gutes aussehen....(gerade bei SingsangVolk)
 _________________ Die Bass ist der Sex von von die Musik......(aus "wie die Karnickel") |
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lowtec
Alter: 35 Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 899 Wohnort: D-Land
Band(s): Frog Department
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Verfasst am: 15.01.2007 22:26 Titel: |
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| trullala hat Folgendes geschrieben: |
Knallis mit schlechtem Benehmen bzw. Starallüren
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ein bisschen davon schadet aber auch keinem
denn Hinterm Mikro verstecken is´nicht
aber nur ein bisschen..... _________________ Die Bass ist der Sex von von die Musik......(aus "wie die Karnickel") |
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andi

Alter: 40 Anmeldungsdatum: 05.01.2006 Beiträge: 487 Wohnort: Goslar
Band(s): Heavy Traffic
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Verfasst am: 15.01.2007 22:43 Titel: |
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Hi,
| trullala hat Folgendes geschrieben: |
Obwohl deine Aussage durchaus einen wahren Kern enthält, finde ich es schon reichlich polarisierend - um nicht zu sagen unfair -, Sänger/innen wie in deinem oben zitierten Beitrag als technikdebile Knallis mit schlechtem Benehmen bzw. Starallüren darzustellen. Du mußt das Ganze mal aus den Augen dieser hier thematisierten Individuen betrachten - und nicht aus Gitarristensicht! Ich denke nämlich, das sind unter Umständen 2 ganz verschiedene Schuhe...
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ich polarisiere doch nicht und ich will auch gar keine Hetzjagd auf "technikdebile Knallis mit schlechtem Benehmen bzw. Starallüren" starten. Nebenbei bemerkt finde ich, dass du hier meinen Ursprungsbeitrag etwas überinterpretierst
Ich finde aber ganz und gar nicht, dass der Unterschied zwischen Gitarristen und Sängern - zumindest hierbei - so groß ist, beide haben nämlich beim Musizieren das gleiche Ziel: Den eigenen Spaß und den des Publikums. Beides erreiche ich, indem ich mich mit meinem Sound wohlfühle, dementsprechend sicher/gut spiele und dann i. d. R. besser beim Publikum ankomme, als wenn ich in irgendeinem Klangbrei untergehe.
Und ich behaupte nach wie vor, dass die meisten SängerInnen, die ich kenne, sich in den technischen Fragen der Zielerreichung heraushalten. Das Gitarristen diesen technischen Fragen i. d. R. viel zuviel Aufmerksamkeit schenken, steht auf einem anderen Blatt...
Wenn ich Sänger wäre, würde ich doch alles daran setzen, möglichst viel Kontrolle darüber zu haben, wie ich mich höre und wie mich das Publikum hört (ich lasse doch meinen Amp auch nicht vom Schlagzeuger einstellen ). Und meiner Meinung gehört da gehört eben auch zu, dass ich weiß, an welchen Knöppen des Pults ich welche Veränderungen erreiche.
Finanzielle Argumente zu entkräften ist natürlich immer ungerecht und schwer, trotzdem aber die etwas überspitzte Frage: Was machst du, wenn alle in deiner Band so denken?
Gruß,
Andreas
P.S. Nicht granteln, ich bin nur Gitarrist und nicht böse  |
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andi

Alter: 40 Anmeldungsdatum: 05.01.2006 Beiträge: 487 Wohnort: Goslar
Band(s): Heavy Traffic
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Verfasst am: 15.01.2007 22:45 Titel: |
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Oh,
Doppelpost! Kann mal bitte einer den Eraser spielen ? Danke schön! |
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andi

Alter: 40 Anmeldungsdatum: 05.01.2006 Beiträge: 487 Wohnort: Goslar
Band(s): Heavy Traffic
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Verfasst am: 15.01.2007 22:53 Titel: |
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Noch ein kleiner Nachtrag...
| trullala hat Folgendes geschrieben: |
Daß Sänger häufig ein eher geringes technisches Interesse (besonders im Vergleich zu ihren instrumentenbestückten Bandkollegen) haben, rührt wahrscheinlich daher, daß sie sich im Regelfall "nur" mit ihrem quasi hauseigenen "Instrument" Stimme beschäftigen müssen und nicht mit den technischen Raffinessen von zB Gitarre oder Bass sowie den dazugehörigen, unerläßlichen Endstufen, Effektgeräten, Amps und und und. Mag sein, daß da dringend mal ein Umdenken stattfinden müßte und auch die Sänger ihre Stimme weitaus mehr als Instrument begreifen und demnach für entsprechendes "Beiwerk" sorgen sollten... Aber das wird aus o.g. Gründen wohl eher die Ausnahme bleiben.
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für Chor- oder Opernsänger mag das zutreffen, sobald es aber laut um dich wird, musst du dich zwangsläufig um die Verstärkung kümmern, oder?! |
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