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Singlecoil stottert

 
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Olaf




Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 1114

Band(s):
Stone of Fal

BeitragVerfasst am: 19.02.2006 13:04    Titel: Singlecoil stottert Antworten mit Zitat

Morgen

meine ESP 800 Serie Strat ist ein sehr schönes Instrument. Ohne Amp gespielt ist das Sustain sehr lang und der Ton sehr schön hell und gleichmäßig. Clean über einen Amp gespielt bin ich auch immer wieder begeistert. Sobald man aber anzerrt oder gar mehr Zerre dazugibt - ich nutze nur die röhrenzerre im Amp, also keine Tretmienen - , stottert der Ton und der stotternden Ton überhaupt ist nicht cremig und sahnig, wie ich mir das wünschen täte, sondern irgendwie kratzig, nicht durchgängig und doof. Auch mit Tretmienen, die ich cleanen oder angezerrten Bereich ausprobiert habe, ist das der gleiche Effekt. Das bringt mich zu dem Schluß, das die Tonabnehmer nicht für Zerre gedacht sind und gewechselt werden müssen.

Welche Singlecoil benutzt ihr - und wofür?

Olaf
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Klaus



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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
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Spectrodize

BeitragVerfasst am: 19.02.2006 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Olaf,

den Begriff "stottern" verstehe ich noch nicht so ganz Smile.

Aber schau Dich doch spaßeshalber mal bei Leosounds um.
So'n Set habe ich in einer Strat und die klingen sehr gut. Ich fürchte fast, von denen muss man sich noch was "an Lager" legen Smile , sobald die Leute erkennen, wie gut die Pickups sind bei dem Preis.


Viele Grüße,
Klaus
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Olaf




Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 1114

Band(s):
Stone of Fal

BeitragVerfasst am: 19.02.2006 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hi

mit stottern meine ich, dass eine einzeln gespielte Note im satten overdrive Bereich, egal ob mit oder ohne Booster, nicht sauber lange ausklingt, sonder der Ton sich sozusagen überschlägt und eine Unterbrechung im Ablauf hat, so als ob man in einzelnen Frequenzen eine Unterbrechung in der Lautstärke hätte. Man könnte auch sagen, so wie beim Auto, wenn man zuviel Gas gibt, der Wagen aber noch kalt ist. Man kommt zwar voran, und der Motor läuft noch, aber er stottert.

zu den Leosoud ...
sollte ich wohl mal probieren.
In der neuen Gitarre und Bass sind die ja auch mit im Test und zumindest preismäßig die Reißer, wobei das Lob aber nicht nur den Pris betrifft.

Olaf
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Klaus



Alter: 45
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Spectrodize

BeitragVerfasst am: 19.02.2006 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Olaf hat Folgendes geschrieben:
Hi

mit stottern meine ich, dass eine einzeln gespielte Note im satten overdrive Bereich, egal ob mit oder ohne Booster, nicht sauber lange ausklingt, sonder der Ton sich sozusagen überschlägt und eine Unterbrechung im Ablauf hat, so als ob man in einzelnen Frequenzen eine Unterbrechung in der Lautstärke hätte. Man könnte auch sagen, so wie beim Auto, wenn man zuviel Gas gibt, der Wagen aber noch kalt ist. Man kommt zwar voran, und der Motor läuft noch, aber er stottert.


Das hört sich ein bischen so an, als ob die Magneten zu dicht an den Seiten sind oder eben sehr stark sind, dann beeinflussen die vielleicht das Ausschwingen. Kannst mal probieren, die Pickups weiter runterzuschrauben.
Ändert sich was ?

Grüße,
Klaus
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Olaf




Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 1114

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Stone of Fal

BeitragVerfasst am: 26.02.2006 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

sooooooo einfach .....
ich habe gestern Abend die Pickups runtergedreht und die Gitarre dan über den V Amp über den Transen Amp zu Haus gespielt - das Stottern war wech und dann bin ich heute gleich in den Übungsraum und siehe da: so sollte sie doch klingen. Obwohl die Werks Pickups von ESP nicht der Hammer sind und daher das Leosoundset schon bestellt ist.

Klaus, du bist mein Held.

Bislang unterlag ich dem offensichtlichen Irrtum, dass Pickups so dicht wie möglich an die Saiten sollten. Dachte ich hätte das mal so gelesen. Wohl falsch. Ich werd heute gleich mal die HB in der Heritage etwas runterdrehen und sehen wie sich das auswirkt. Die sind nämlich auch sehr dicht anne Saiten.

schönen Abend

Olaf
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andi



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Beiträge: 487
Wohnort: Goslar
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Heavy Traffic

BeitragVerfasst am: 27.02.2006 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Olaf,

Olaf hat Folgendes geschrieben:


Bislang unterlag ich dem offensichtlichen Irrtum, dass Pickups so dicht wie möglich an die Saiten sollten. Dachte ich hätte das mal so gelesen. Wohl falsch. Ich werd heute gleich mal die HB in der Heritage etwas runterdrehen und sehen wie sich das auswirkt. Die sind nämlich auch sehr dicht anne Saiten.


das Phänomen ist bei Single Coils ausgeprägter als bei Humbuckern (Stichwort "Stratitis"), die Humbucker an deiner Heritage können also relativ dicht an den Saiten bleiben (solange da nichts matscht, am Hals z. B.) Warum das so ist, kann ich jetzt aber auch nicht erklären Smile

Gruß,
Andreas
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Klaus



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Spectrodize

BeitragVerfasst am: 27.02.2006 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich denke, bei Humbuckern ist der Effekt am Hals auch da, im Gegensatz zum Steg Humbucker, dort ist der Hub der Saitenschwingung viel geringer und die
Saiten-Spannung höher. Bei meinen Gitarren sind die Steg Tonabnehmer relativ dicht an den Saiten, das bringt straffere, definiertere Bässe und Mitte Hals dann in größerem Abstand. In der Mitte ist der Abstand relativ groß, einfach weil ich sonst dort mit dem Pleck an den Pickup komme Smile und am Hals eben wegen Stratitis. Der Hals Tonabnehmer ist da wahrscheinlich auch am problematischsten. Allerdings habe ich schon das Problem, dass ich aus Soundgründen gern Single Coils mit geringem Output für Mitte Hals nehme, die dann im Vergleich zum Steg Humbucker eigentlich zu leise sind.
Nun gibt es natürlich enorme Unterschiede in der Magnetisierung, in einer Strat habe ich die Lace Sensors von Fender, die haben ein sehr schwaches Magnetfeld, kann man dann auch sehr dicht ranschrauben.

Kurz und gut: Je nach Pickup Klampfe und Soundvorstellung und 'ne Wissenschaft für sich Smile.

Viele Grüße
Klaus
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andi



Alter: 40
Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beiträge: 487
Wohnort: Goslar
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Heavy Traffic

BeitragVerfasst am: 27.02.2006 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Herr Rockinger gibt hierzu auch ganz interessante Auskünfte:

http://www.rockinger.com/PublishedFiles/workshop/workprt15.htm

Gruß,
Andreas
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Olaf




Anmeldungsdatum: 01.11.2005
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Stone of Fal

BeitragVerfasst am: 27.02.2006 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Danke

Olaf
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Olaf




Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 1114

Band(s):
Stone of Fal

BeitragVerfasst am: 17.03.2006 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Also

wenn man weis, was zu tun ist, bekommt man das Stottern sehr schnell weg und kann auch mit dem richtigen Saitenabstand jedes PU den Sound untereinander positiv beeinflussen.

Dennoch habe ich bei Leosound ein 62 overwound Set für lächerliche 115 Flocken bestellt und der gute Klaus hat sie mir eingebaut. Gestern wurden sie gespielt und für sehr gut befunden. Der Unterschied zu den Werks PU ist wirklich enorm. Und dann für den Preis. Da gibt es ja noch für richtich Geld die Sets von zB Van Zand. Wenn die für den Preisunterschied ( ich glaub das Set liegt bei 400 Euro ) in Relation gesetzt noch mehr an Sound liefern, wär das unfassbar - aber ich glaub das kaum.

Leosound . beide Daumen hoch.

Olaf
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