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"Pain Of Salvation"- "Scarsick" Review

 
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Matteff



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BeitragVerfasst am: 31.01.2007 22:17    Titel: "Pain Of Salvation"- "Scarsick" Review Antworten mit Zitat

Da ist es endlich. Das neue Album von "Pain Of Salvation", "Scarsick"!

Erst mal zu der Band.
Die Schwedische Prog-Metal Band begeistert seit 1996 den Underground mit ihrer doch umwerfend vielseitigen Musik. Sicher sind sie nicht jedermanns Sache, aber Kenner des Prog-Rocks/Metals wissen diese Band zu schätzen.
Aufmerksam wurde ich durch ihr 3. Album "The Perfect Element Pt1".
Überwältigt haben mich in erster Linie der geniale Gesang von Frontmann und Gitarrist "Daniel Gildenlow". Der Mann singt die komplette Palette von soft bis heavy genial durch. Selbst Live überzeugt er zu 100%.
Ab Dato war ich Fan dieser Truppe.

Das neuste Album "Scarsick" überascht, wie jedes andere Album der Band.
Das Interessante: Jede Platte ist komplett anders, doch klingen sie alle nach P.o.S.
Der opener "Scarsick" startet düster mit einem darauf einsetzenden harten Git.Riff. (Man staune, die Herren Gildenlow und Halgren haben die 7 Saitige Gitarre entdeckt Evil or Very Mad ) Ein choralartiger Chorus folgt. Hierbei sind wieder besonders die klug gesetzten Gesänge zu beachten. Was aufällt ist, dass Gildenlow diesmal alle Stimmen selber singt. Bei früheren Alben waren Bassist, Gitarrist zund Drummer am starken Chorgesabg beteiligt.
Weiter geht es mit "Spitfall". Gerappte Strophen, schleppende Riffs, interessante Harminieführung.^
"Amerika" macht seinem Namen alles her. Smile Ein totaler Stilbruch. Dennoch eine der stärksten Nummern auf dem Album.
"Disco Queen" startet mit einem, wie soll man anders glauben, Discobeat. Erinnert stark an die Bloodhound Gang. Gesangstechnisch lässt Gildenlow sein komplettes Gesangsrepertoir in diesem Song vom Stapel.
Was besonders auffällt ist, dass auf sämtlichen Songs das allbekannte Gitarrengefrickel und die übelst krassen Taktverschiebungen und Wirr-Rythmen, stark eingeschränkt wurden. Es wurde mehr Wert auf melodiöse-, mystische Refrains und fette Riffs gelegt. Was aber nicht negativ sein soll.

Von den 10 Songs find ich persönlich 8 echt gut. Davon heben sich 5 richtig ab.

Insgesamt ist das Album für meinen Geschmacj kein Oberburner, aber dennoch sehr höhrenswert.

Pain Of Salvation is:

Daniel Gildenlow: Lead Vocals, Guitars, Samples, Bass
Frederik Hermansson: Keyboards, Samples
Johan Hallgren: Guitars, Vocals
Johan Langell: Drums , Vocals

Tracklist:
1. Scarsick
2. Spitfall
3. Cribcaged
4. America
5. Disco Queen
6. Kingdom Of Loss
7. Mrs modern mother mary
8. Idiocracy
9. Flame Of The Moth
10. Enter Rain


Meine Rangliste der Pain Of Salvation Alben:

1. The Perfect Element Pt.1
2. 12:5 Acoustic Live
3. Scarsick
4. Remedy Lane
5. Entrophia
6. Be
7. One Hour At The Concrete Lake

Vermerk: Es sind aber alle Alben in sich geil!
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Zuletzt bearbeitet von Matteff am 01.02.2007 12:36, insgesamt einmal bearbeitet
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der_kai
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BeitragVerfasst am: 01.02.2007 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab ja gestern bei dir kurz in die CD reinhören können (ca. 10 Min) und fand sie heftiger als das, was ich bisher von POS kannte.... was aber nicht schlecht ist! Muss man mal in Gänze hören. Allein wegen dem Bild auf der Rückseite lohnt sich der Kauf Very Happy

BTW: Bitte vorsichtig mit der Abkürzung "POS" umgehen. Es besteht Verwechslungsgefahr: http://www.sylb.de/sylb/database.php?dir_id=&mode=display&id=153 Shocked
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"Artilleriefeuer brach in einem Fenster hoch über ihnen los, aber es wurde nur ein Baßgitarrist dafür erschossen, daß er dreimal hintereinander denselben falschen Riff gespielt hatte [...]" (aus "Macht's gut, und danke für den Fisch" - Douglas Adams)
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Matteff



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BeitragVerfasst am: 01.02.2007 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Also von der Härte liegen "Remedy Lane" und "Entrophia" eindeutig vorne.
"Scarsick" ist sehr melodramatisch!
Mir macht die Vielseitigkeit der Alben sehr viel Spaß!
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