grandmasterflexx

Alter: 28 Anmeldungsdatum: 26.02.2007 Beiträge: 60 Wohnort: Bad Grund
Band(s): Hate2Lose
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Verfasst am: 30.07.2008 12:37 Titel: HATE2LOSE im Göttinger Tageblatt |
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Anlässlich des Wettbewerbs "Rock am Kaufpark"
ist im Göttinger Tageblatt ein Artikel über uns erschienen.
Von Gero Franitza
| Zitat: | Sie kennen sich teils schon von Kindesbeinen an, sind alle 23 oder 24 Jahre alt, die meisten von ihnen studieren. Doch musikalisch sind die Vorlieben der Band „hate2lose“ aus Osterode sehr unterschiedlich. Beste Voraussetzungen für kreatives und differenziertes Songwriting also.
Was dabei herauskommt? „Das ist die Frage, die uns immer gestellt wird“, sagt Gitarrist Florian Wienbreier. Dass jeder privat andere Musik höre, schlage sich auch in den eigenen Songs wieder: mal ruhiger, mal härter, mal rockiger. Es komme eben darauf an, wer das Lied federführend schreibe – ein homogener Prozess. „Wir passen in keine Schublade, eben das ist unsere Nische“, bringt es Keyboarder Florian Borchers, der erst seit März dabei ist, für sich auf den Punkt. „Wir machen nichts, nur um es zu machen“, unterstreicht Gitarrist Barclay Schuster. Die Musik stehe im Vordergrund, nicht eine Stilrichtung. „Und was dabei herauskommt, ist wir“, sagt Wienbreier. Eine grobe Richtung? Emo-Core vielleicht, obwohl dass ja schon wieder abgegriffen sei, so der Student – im weitesten Sinne aber „Alternative“.
Diese undogmatische Herangehensweise spiegelt auch die Bandgeschichte wieder. 2004 haben sich „hate2lose“ – in einer Region, in der vor allem klassischer Heavy Metal bevorzugt werde, ein Name, der sie von eben diesen Bands deutlich abgrenze, wie Sänger Felix Biener schmunzelnd meint – aus einem ganz einfachen Grund zusammen gefunden: Jeder habe einzeln für sich Musik gemacht und ständig davon geredet, meint Schuster leicht ironisch. Bis eine gemeinsame Freundin angeregt habe, endlich gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen – gesagt, getan.
„Wir haben klein und schlecht angefangen“, räumt Wienbreier ein, „wir konnten nur besser werden“. Die beiden EPs, die die Band auf eigene Kosten aufgenommen habe, könne er sich heute bis auf Ausnahmen kaum noch anhören, kommentiert Lehramtsstudent Schuster. Der Rest der Band stimmt mehr oder minder intensiv zu – klarer Fall jedoch: Die Band hat sich enorm weiterentwickelt. Nicht nur, was die handwerklichen Fähigkeiten angeht. Der Proberaum wurde intensiv auf- und ausgebaut (da kommt es zupass, dass Wienbreier in Hamburg Medientechnik studiert). Dass die sechs Bandmitglieder zwischen dem Harz, Kassel und Norddeutschland verstreut leben, verzögere zwar die Arbeiten an dem ersten Album, sagen die jungen Musiker, dennoch gehe man mit „einer gewissen Akribie“ an die Sache. Jeder investiere soviel Freizeit in die Aufnahmen, wie er eben erübrigen könne, sagt Bassist Kai Hochstädter. Immerhin: Innerhalb der letzten neun Monate stand die Band vier Monate gemeinsam im Proberaum. Und dass sich jeder beim Entstehungsprozess mit einbringen könne, sei auch ein Grund, warum die Band trotz der räumlichen Trennung noch zusammen sei, meint Wienbreier.
„Es macht keinen Spaß, wenn man sich nicht weiter entwickelt“, sagt Schuster abschließend. Und das gelte auch für die Teilnahme bei „Rock am Kaufpark“. „Wir wollen gewinnen“, sagt er bestimmt, aber nicht verbissen: „Wir wollen locker rangehen und das Beste geben“. Obwohl Drummer Florian Leving eben an diesem Tag nicht mit dabei sein kann und durch einen anderen Schlagzeuger ersetzt werden muss. Eine Feuerprobe hat die Band bis dahin schon hinter sich gebracht: Beim „Rockharz“-Festival in Förste am Harz. Vor ziemlich vielen Heavy-Metal-Fans.
Lieder von „hate2lose“ gibt es im aktuellen Tageblatt-Podcast unter www.goettinger-tageblatt.de zu hören. |
Hier der Link zum Artikel:
http://www.goettinger-tageblatt.de/newsroom/kultur/dezentral/kulturlokal/art4257,648378# _________________ http://www.myspace.com/grandmasterflexx
http://www.lastfm.de/user/grandmasterflex
Survived the plague, floated the flood,
Just peeked our heads above the mud.
No one's immune, deafening bells,
My God, will we survive ourselves?! |
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