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Gema will Live shows absägen
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Alter: 26
Anmeldungsdatum: 08.01.2006
Beiträge: 942
Wohnort: Seesen
Band(s):
16 Hertz

BeitragVerfasst am: 22.06.2009 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

www.rockszene.de unter nachrichten blitz
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www.16hertz.de
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mixolydian




Anmeldungsdatum: 09.11.2007
Beiträge: 278

Band(s):

BeitragVerfasst am: 22.06.2009 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Danke. Daumen
_________________
"Slightly Off Topic" rulez!
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Der Schulz



Alter: 93
Anmeldungsdatum: 02.05.2006
Beiträge: 231

Band(s):
DER SCHULZ
The DOORS MC
UNZUCHT

BeitragVerfasst am: 26.06.2009 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

ein jahrelanges reizthema...

ganz davon losgelöst, ob die Gema irgendwas erhöhen will oder nicht, ist das gemarecht jetzt schon beschissen genug für kleine bands und veranstalter. deshalb denke ich sollte die petition auf jeden fall unterzeichnet werden.

(zum Beispiel zahlt ein veranstalter, wenn ich irgendwo in nem kleinen laden spiele ca. 90 - 180 euro an die gema, dafür das ich meine stücke spiele und ich kriege davon dann geschätzete 2,- euro - den rest der apperat und die großen künstler!!!
das nenn ich mal kulturverhinderung!
"umverteilung pur, stets in eine richtung nur..." (kurt tucholsky)

ich bin deshalb schon dazu übergegangen teilweise die konzerte auf meinem namen anzumelden, da muss man zwar ein bißchen bürokratie in kauf nehmen und ne gewinnverlustrechnung einreichen, aber dafür kommt man als gema-künstler oft mit dem mindestsatz von 23paarzerquetschte euros weg.

veranstaltungen nicht anzumelden ist dagegen leider sehr gefährlich und kann hinterher richtig geld kosten. aber wenn ein veranstalter das risiko eingehen möchte, bin ich natürlich dabei.

austreten ist auch keine lösung (wie die ärzte auch kürzlich feststellen mussten - die suchen auch gerade nach faireren alternativen), da die songs und sogar die songideen die man während der mitgliedschaft hatte, bei der gema bleiben und man nach austritt keinen pfennig mehr für die songs bekommt (das ist natürlich der supergau für ne band wie die ärzte) aber auch für uns kleine mokel: lass mal nur ein ding n hit werden oder auch nur auf einen gutverkauften sampler kommen, dann ist allgemeines abkotzen angesagt.

gar nicht erst eintreten ist denke ich dagegen im augenblick ratsam und auch ne wirkungsvolle form von protest - aber wenn man erstmal drinn ist kann man nur dafür kämpfen das das gemarecht fairer wird (was die nicht-gemakünstler natürlich auch tun sollten ( z.b. mit der unterzeichnung solcher petitionen)
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Obi-Barankauf



Alter: 24
Anmeldungsdatum: 10.01.2008
Beiträge: 718
Wohnort: Wernigerode
Band(s):
Barankauf

BeitragVerfasst am: 13.07.2009 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin gerade bei der Suche was noch alles wichtig ist für mein Rock im Garten Event im Internet auf die „Missverhältnisklausel“ der Gema aufmerksam geworden:

Zitat:
Die „Missverhältnisklausel“

In den GEMA-Tarifen heißt es: „Im Einzelfall kann die tarifliche Vergütung ermäßigt werden, wenn der Veranstalter nachweist, dass seine Einnahmen im groben Missverhältnis zu der Höhe der Tarifgebühren der GEMA stehen.“ Das Deutsche Patentamt – Aufsichtsbehörde der GEMA – sieht ein „grobes Missverhältnis“, wenn die Tarifgebühren mehr als 10% der Konzerteinnahmen betragen; sie sind in diesen Fällen auf 10% zu begrenzen. Diese Kann-Bestimmung ist nirgendwo in den GEMA-Tarifen formuliert. Die GEMA hat sie bisher nur im Tarif „E“ (Ernste Musik) angewandt und auch nur in Fällen, in denen der Veranstalter einen Verlust nachweist (die Kosten also höher liegen als die Einnahmen). Der Veranstalter muss die Ermäßigung selbst beantragen, kann damit aber warten, bis die GEMA-Rechnung vorliegt.


Quelle: http://www.soziokultur.de/__seiten/1047392894.htm

auf anderen Seiten stand aber auch das es bei normalen Konzerten schon zum Einsatz gekommen ist von daher wollte ich mal wissen ob hier im Forum auch jemand dazu bescheid weiß.
Dies würde glaube auch einige Diskussionen absägen wenn man Pauschal sagen könnte wenn es schlecht läuft bekommt die GEMA 10% und gut. Dies wäre meiner Meinung nach mal etwas vernünftiges.
Aber wahrscheinlich tut sich die Gema schwer dies zu verallgemeinern.
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Overburn



Alter: 27
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Beiträge: 1509
Wohnort: Hattingen (Ruhrgebiet)
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BeitragVerfasst am: 13.07.2009 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hatte ich schon ein paar Seiten vorher gepostet.

Finde es sehr interessant, weil das vieles in ein neues Licht rückt. Gerade hier in der Region sollten so doch diverse Gebühren einzusparen sein.
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Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu.
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Obi-Barankauf



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Beiträge: 718
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Barankauf

BeitragVerfasst am: 13.07.2009 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Oh tut mir leid hab ich gerade nicht drauf geachtet.

Also ist diese Härtefallnachlassregelung immer gültig wenn die Regelungen:


Zitat:
- der Antrag muss spätestens bis zum 15. des auf die GEMA-Rechnungsstellung folgenden Monats bei der zuständigen Bezirksdirektion erfolgen
- dem Antrag müssen alle Belege über die erzielten Bruttoeinnahmen beilegen
- Berechnungsgrundlage für die Bruttoeinnahme sind in erster Linie die Eintrittsgelder. Hinzugerechnet werden müssen Sponsorengelder, Spenden, Werbeeinnahmen oder sonstige Zuschüsse.
Ein Missverhältnis liegt vor, wenn die GEMA Gebühren mehr als 10% der Einnahmen betragen.


eingehalten werden!?

Quasi müsste am besten direkt nach dem Event alle Belege und Rechnungen sowie Umsatzzahlen an die GEMA weiterleiten.
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Overburn



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Beiträge: 1509
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BeitragVerfasst am: 13.07.2009 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

So interpretier ich das jedenfalls.
Frag mich warum das die GEMA nicht stärker bewirbt. Die haben doch auch nix davon wenn die kleinen Veranstalter sich GEMA-Livemusik nicht mehr leisten können.

Komischer Verein....
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der_kai
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BeitragVerfasst am: 14.07.2009 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Frag mich warum das die GEMA nicht stärker bewirbt.

Ich denke, weil die GEMA pauschal überall Feinde sieht. Sie glauben, jeder will sie über den Tisch ziehen und mit aller Macht versuchen, die Kosten zu drücken. Und natürlich ist das auch so Very Happy

Wenn sie jetzt ganz offiziell die Leine lockern und zugeben, dass ihre Preise eigentlich VHB sind, dann könnte der potentielle Veranstalter denken: "die sind ja doch ganz nett" - und das muss verhindert werden Wink
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"Artilleriefeuer brach in einem Fenster hoch über ihnen los, aber es wurde nur ein Baßgitarrist dafür erschossen, daß er dreimal hintereinander denselben falschen Riff gespielt hatte [...]" (aus "Macht's gut, und danke für den Fisch" - Douglas Adams)
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Overburn



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BeitragVerfasst am: 14.07.2009 09:12    Titel: Antworten mit Zitat

Widerspricht das nicht allen Grundsätzen der Geschäftswelt? Der Kunde ist doch kein Feind...

Ich frag mich ob die überhaupt im Interesse der von Ihnen vetretenen Künstler arbeiten....
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djorny




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reset to zero

BeitragVerfasst am: 14.07.2009 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Also, zur Relativierung muss ich mal sagen, dass die zitierten 600% nicht die Bands betreffen, die hier angesprochen werden. Was jedoch mangelhaft ist, ist der undurchsichtige Verteilungsschlüssel. Es haut in meinen Augen überhaupt nicht hin, dass ein Inkassounternehmen wie die Gema das eingetriebene Geld nicht 1:1 abzügl. der Verwaltungskosten an die Mitglieder abführt, besonders wenn sie bei jeder Gelegenheit betonen, dass sie ja ein Non-Profit-Unternehmen seien. Und das auf der anderen Seite ein Festival mit 10 Bands die vollen Gemagebühren kostet, sobald auch nur eine Band einen einzigen Song covert.

Darauf zielt übrigens auch die Petition ab: Eine Überprüfung der Methodik der Gema und nicht deren Abschaffung, was ich so auch unterschreibe (bzw. unterschrieben habe Smile ). Denn ganz klar sollen Bands ja auch die Früchte ihrer Arbeit ernten können - das gilt für die kleinen genauso wie für die großen.

Hier nochmal ein direkter Link zur Petition:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517 Very Happy Very Happy
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Overburn



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Beiträge: 1509
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BeitragVerfasst am: 14.07.2009 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ja das die 600% uns hier nicht betreffen haben wir ja schonfestegestellt.
Was mich halt genervt hat ist diese Zahl 600% und das damit so groß überall rumgeschrien wurde, ohne das wirklich mal überprüft wurde ob das alles überhaupt so stimmt und wen das eigentlich betrifft.
Vor 2 Wochen wurde man bei Bochum Total auch nicht verschont und klar dass die 600% viele, vor allem die die sich nicht damit auseinandersetzen, dazu bringt das zu unterschreiben ohne das es wirklich hinterfragt wird.

Die Petition so wie du sie mir vorgestellt hast habe ich gerade auch unterzeichnet. Das Anliegen ist sinnvoll und jenseits jeder Polemik die von Großveranstaltern und vielen anderen verbreitet wird.
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